Beiträge von Asphaltschoner

    Falls jemand morgen fahren will: Ich mache eine Odenwaldtour mit Einkehr bei einem guten Italiener. Abfahrt ca. 11:45 ab Parkplatz unterhalb Burg Frankenstein.
    Für den Italiener braucht es einen Nachweis einer vollständigen Impfung, Nachweis einer Genesung oder 24h Corona-Test.

    Erstmal Glückwunsch zum Kinde!
    Und danke für die guten Nachrichten zu Krystyna!

    Doch einiges passiert ...


    DIe Motorradsaison hat im Februar angefangen, aber seitdem sind nur wenige km zusammengekommen.

    Freitag gab es die erste Spritze und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal über 39° Fieber hatte. Aber alles wieder gut und auch sonst hat Covid-19 bei Familie, Freunden und Bekannten bislang einen Bogen gemacht.
    Meinen zwischenzeitlich angefressenen Corona-Ring habe ich abgespeckt und bin wenigstens dort wieder auf Kurs.

    Firma: Frag nicht nach Sonnenschein. 4000 Mitarbeiter weniger per Bonus-Programm. Wird lustig, wenn der Betrieb wieder ein solcher wird. Fracht boomt, aber noch fehlen die Passagiere. Im Juni soll Terminal 2 wieder in Betrieb gehen. Bei der Einmottung hat man auch den Strom ausgeschaltet und nach dem kürzlichen Einschalten ist eine Teilabteilung eigentlich damit ausgelastet, nur die dabei abgekackten Bildschirme zu ersetzen. Uns steht wahrscheinlich was ähnliches mit den Notrufeinrichtungen bevor. Wir sind im Team übrigens jetzt zu dritt. Vor Corona waren es 6. Ein Neuer ist angekündigt, muss aber erst eingelernt werden, was bei unseren Spezialschoten schon so nicht gerade einfach ist und mit dem sonst üblichen und notwendigen "Über-die-Schulter-schauen" ... ach, kennt ihr ja selbst.
    Mein Vermieter hat den Kampf gegen die Baumängel aufgegeben und aus wirtschaftlichen Gründen den Abriss ange- und allen ge-kündigt.
    Voraussichtlich ziehe ich Juni/Juli um, aber nur um die Ecke. Hätten ruhig mit dem Waffen strecken bis zu meiner Rente warten können, aber irgendwas ist immer.


    Wenn alles klappt, bin ich im Herbst dann mal für 3 Wochen weg, mit Trichinenstempel-Freifahrschein. Schau mir voraussichtlich die Picos de Europa noch mal an, also Bilbao und noch weiter westlich. D. h., falls es jemand schafft, mich nach Wiedereröffnung der Cafés vom dort loszueisen. Trage den Gedanken, mich dort nach alter Greenpeace-Art anzuketten, damit mich ein erneuter Lockdown nicht wieder kalt erwischt.


    Macht es besser, Leute!

    Danke! Ich habe meinen Wohnungsaufpasser dazu verdonnert, mir ein paar Lebensmittel vor die Tür zu stellen. Seit 10.04. ist ja Hessens fünfte Corona-Verordnung in Kraft und Home-Office wird durch häusliche Quarantäne ersetzt. Firma kriegt Kohle dafür von den Behörden, also von den Steuerzahlern.

    Nach mehreren Anläufen ist "meine" Gruppe mit 10 Personen im Lima eingetroffen. Etliche Kontrollstellen waren zu passieren und einmal hat uns eine fliegende Patrouille abgefangen.
    Bei den Kontrollen wurde unterschiedlich vorgegangen. Einige haben uns einfach durchgewunken, die meisten wollten die Papiere prüfen und einmal mussten wir aussteigen, das Fahrzeug wurde mit Desinfektionsmitteln eingesprüht und wir durften beweisen, dass wir uns die Hände waschen können.

    DIe Unterbringung hier ist klasse, ich habe ein Einzelzimmer ergattert. Und jetzt schauen wir, dass wir schnell einen Flieger nach Europa erwischen.

    Bin noch in Peru. Habe mich einer Gruppe deutscher Freiwilliger angeschlossen, da die Papiere für mein Mopped und mich auf sich warten liessen. Eigentlich sollten wir gestern nach Lima fahren, aber die Fahrer sind (nach vielem hin und her) abgesprungen. Und da die Passierscheine auf Personennamen und Autokennzeichen ausgestellt werden, sind die alten Papiere danach wertlos. Mehrarbeit für die Botschaft. Wer in einer solchen Situation in einer kleinen Ortschaft ist, hat meist deftige Probleme, andere Fahrer zu finden. Trifft auf diesen Ort nicht zu, aber für mindestens 2 unserer potentiellen Mitfahrer.

    Sollte ich in D eintreffen, geht es erstmal für 2 Wochen ins Homeoffice. Da ich nicht in einem ausgewiesenen Risikogebiet bin und auch keinen Kontakt mit nachgewiesenen Infizierten habe, sehen die allgemeinen Regeln vor, dass ich direkt ins Büro stürmen darf. Dass ich im Flieger über etwa 16 Stunden Ellbogen-an-Ellbogen mit etlichen Unbekannten sitzen werde und von sozialer Distanz keine Rede sein kann, macht da keinen Unterschied. Sieht mein Chef aber anders und ich stimme ihm zu.

    Sonst alles im Lot. Es wurden zwar gestern überraschend die peruanischen Notstandsregeln verschärft, aber das bekommt man schon irgendwie gebacken: Man darf nur noch bis 18h raus und dann auch nur nach Männlein und Weiblein getrennt. Mo, Mi, Fr dürfen Männer raus zum Einkaufen; Di, Do, Sa die Frauen. Sonntags pflegt man die Ruhe zuhause. In diesem Ort geht es aber bei manchen Sachen etwas entspannter zu. Habe heute etliche Männer gesehen, die auf Tour waren. Zur Not dürfte man sich als Frau verkleiden, das soll wiederum in Ordnung gehen.

    Klopapier spielt in den südamerikanischen Ländern, die ich besucht habe, eine besondere Rolle (Hach! Mein Wortwitz grenzt an Genialität! Warte auf Anruf aus Stockholm ...). Meist bekommt man nämlich Handtuch, Klopapierrolle (eine!) und Seife an der Rezeption übergeben. Und an öffentlichen Toiletten bezahlt man für ein paar Blätter Gebühr.


    Bei Spiegel+ soll es ja von einem Headshrink eine logische Erklärung fürs Toilettenpapierhorten geben. Selten war ich so versucht, diesen Dienst zu erwerben, die Frage kreist antwortlos seit Wochen in meinem Schädel ...

    Danke, ich habe schon vor der Verkündigung des Notstands eine solche Höhle mit sehr gut funktionierender Dusche (in Peru keine Selbstverständlichkeit) aufgesucht, in einer netten kleinen Stadt mit vernünftiger Infrastruktur und etwas ab von den normalen Touri-Strömen. Bin seit Sonntag hier. Kurz vorher hatte Ecuador seine Grenzen geschlossen und ich hatte es wohl im Urin, dass Peru nicht weiter so fahren kann und etwas passieren wird.


    Arbeitgeber ist informiert, dass er am 30. nicht mit meinem Erscheinen zu rechnen hat. Anfrage beim Reisebüro läuft auch. Ebenso bei der Krankenversicherung (läuft vor Ende der Quarantäne aus). Bei der Krisenliste des Auswärtigen Amts habe ich mich - auf Hinweis meines Chefs - eingetragen.


    Ein Hobby-Projekt, mit dem ich meine Zeit vertreiben könnte, habe ich auch. Aber zuerst ist Westworld im Binge-Watch-Mode dran! ;-)


    EDIT: Und das Hotel hat eine richtig nette Internet-Verbindung, auch untypisch für Peru.

    Laut Experten-Rat gibt es gegen Treffen mit Freunden in privaten Kreis keine grossen Bedenken. Anders sieht es bei Kneipen-Besuch aus.

    Bei mir wird es etwas knapp, da die Regierung gerade den Notstand ausgerufen hat und für mindestens 15 Tage die Grenzen dicht macht und wohl auch den inner-peruanischen Personentransport. Damit ist mein Rückflug (27.03.) erst mal torpediert.